Worte von Gott





Erinnerungen und Worte von Gott

von Torelynn @ Freitag, 13. Jul, 2007
Warum auch immer, während des Gebets heute morgen mußte ich an meine Konfirmation denken und daran, welche Verse ich damals ausgewählt hatte (dies war kein Zufall, sondern eine Nachricht von Gott an mich, da bin ich sicher)Psalm 121, Vers 1+2 - aber dieser Psalm ist einfach so schön, da setze ich ihn hier ganz rein:

"Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.

Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!"

Ich hab auch damals an Gott geglaubt - aber ganz anders, irgendwie war Gott so weit weg und auch kein täglicher Teil meines Lebens.
So eine Art Glauben, wie ich ihn seit 2 Jahren hatte, kannte ich gar nicht. Die meisten Menschen in meinem Umfeld waren eher traditionell religiös. Ich betete manchmal und las auch teilweise die Bibel, aber ich verstand sie nicht (was nicht heißt, das ich heute alles verstehe). Spannend war damals, das ich mit einer taubstummen zusammen arbeiten sollte an dem, was wir in der Kirche vortrugen, das hat mir neue Erfahrungen gebracht.

Im Psalm steht, das die Hilfe vom Herrn kommt - und ich hab dummerweise viel zu viele Jahre woanders gesucht und nicht auf diese Verse gehört.
Einige Zeit nach der Konfirmation hab ich Gott den Rücken zu gekehrt, ungewollt tötete ich einen kleinen Käfer (ich bin absolut tierlieb), das mag nun unspektakulär klingen, aber in dem Moment kamen viele unbeschreibbare Gedanken in mir hoch und ich fühlte mich nicht wert, zu Gott zu gehören (soweit ich mich an alles richtig erinnere).

Aber ich bin mir sicher, Gott hat trotzdem immer ein Auge auf mich gehabt, ich erlebte so einiges Schlimmes und war viel verzweifelt in meinem Leben, aber irgendwo in mir war immer ein Funken Hoffnung übrig - danke Jesus.
ER hat mir die Hartnäckigkeit geschenkt, damit ich durchhalte in allen Situationen und weiter gehe - danke Jesus.
Ich hatte 2 schlimme Verkehrsunfälle, aber dabei ganz sicher einen Schutzengel - danke Vater.
Er hat sich gefreut, wenn es mir gut ging und Er kannte jede Träne von mir.

Wie wäre mein bisheriges Leben gewesen, hätte ich meine Hilfe nur beim Herrn gesucht? Aber vielleicht war es auch wichtig für mich, all diese Erfahrungen zu machen, selbst falsche Entscheidungen zu treffen - um sozusagen vorbereitet zu werden, auf die Zeit, die dann die Richtige ist, um ein Kind Gottes zu werden.
Jemand sagte mal, wem viel vergeben ist, der liebt viel und durch mein Leben kann ich vielleicht anderen Menschen in ähnlichen Situationen helfen - ich bin gespannt, was Gott noch alles mit mir vorhat.

P.S.: - jetzt hab ich grad noch entdeckt, das es in der Bibel steht (Lukas 7,47), mit dem vergeben und lieben - eigentlich kenne ich diese Geschichte ja, aber manchmal liest man irgendwie mit verbundenen Augen, wenn ihr versteht, wie ich meine.