Weitsicht


Wenn wir heutzutage Geschäftsleute fragen, ob sie eine Weitsicht haben, ob sie investieren wollen, sagen die meisten: „Nicht auf längere Sicht, denn wir wissen nicht, wie die Lage in 2 oder 3 Jahren sein wird.“ Sie haben Angst vor dem, was kommen wird.
Im Gegensatz dazu: Wenn es um Sorgen geht, da hat man Weitsicht. Man kümmert sich um die Rente, die man vielleicht in 30 oder 40 Jahren bekommen wird. Wir machen uns sogar Sorgen über unseren Atommüll, der nach Aussage der Wissenschaftler noch viele 100.000 Jahre strahlen wird! (Können wir wirklich glauben, dass es diese Erde nach 100.000 Jahren noch geben wird?)
Wir merken, dass bei der Weitsicht das Negative (Sorgen) in unserem Denken oft eine viel größere Rolle spielt als das Positive.
Jesus lehrt uns: „Geht hin in alle Welt, verkündigt das Evangelium, heilt die Kranken, macht alle Nationen zu Jüngern …“
Er macht sich keine Sorgen um die Zukunft. Er sagt sogar: „Macht euch keine Sorgen, was ihr morgen essen oder anziehen werdet, denn der Vater im Himmel sorgt sogar für die Vögel unter dem Himmel. Wie viel mehr wird er es für seine Kinder tun.“

Ich glaube es ist ein Trend, das Negative, die Sorgen in unserer Zukunft zu sehen, so dass wir Angst bekommen. Aber dies ist kein Prinzip von Gott.
Ich glaube, dass wir die Zukunft sehen sollen durch die Augen Jesu. Da gibt es keine Angst, sondern eine Vision von dem, was Gott vorhat. Ängste sollen nicht unsere Entscheidungen beeinflussen, sondern Glaube und Hoffnung. Wir sollen die Prinzipien von Gott in unsere Herzen aufnehmen und uns nicht einlullen lassen von den Prinzipien und Gefühlen der Welt. Dann werden wir sehen, wie ein prophetischer Geist unser Leben total erfrischt, denn wir sind berufen, Adler zu werden und weit über die Berge zu schauen.