Von Gott den Alltag verändern lassen


Ich habe eine spannende Beobachtung gemacht...!

Seit einiger Zeit versuche ich wieder, eine früher liebgewonnene "Tradition" neu aufleben zu lassen: Nämlich morgens vor dem Verlassen der Wohnung ein wenig in der Bibel zu lesen und zu beten.

Ursprünglich hatte ich damit angefangen, weil ich eben jeden Tag ein bisschen Zeit mit Gott verbringen wollte und der Morgen die Zeit ist, die noch am berechenbarsten ist.
Während ich meinen Kaffee trinke, lese ich 1 - 2 Kapitel in der Bibel, mache mir ein paar Gedanken zu der Stelle und sage Gott, was mir grade so durch den Kopf geht.

Soweit, sogut... Ich muss dazu sagen: jeden Morgen hatte ich in den letzten Wochen nicht den Elan, das auch wirklich durchzuziehen.
Aber neulich ist mir etwas aufgefallen: An den Tagen, an denen ich mir diese Zeit *nicht* genommen habe, ging ich viel gestresster aus dem Haus, war auf der Fahrt zur Arbeit wesentlich gereizter und ließ mich den ganzen Tag über viel schneller von Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen!

Ist das nicht klasse, wie greifbar Gott im Alltag "sichtbar", erlebbar wird?

Wie man so schön sagt "bist du heute mit dem falschen Fuß aufgestanden?" könnte man auch sagen "Hast du den Tag heute mit den falschen Prioritäten angefangen?"

Womit beginne ich meinen Tag? Mit Fragen darüber, was ich anziehen soll, welche Aufgaben auf mich warten, ob mich XY heute wieder nerven wird?
Oder mit positivem Input von oben und der Bitte, mir Geduld, Gelingen und einen schönen Tag zu schenken?