Unser Heiland hat den Tod besiegt

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Johannes 11,1-27
geschrieben von Raimund Puy

Kennzeichnend für das Johannesevangelium sind die "Ich bin"- Worte Jesu. 7 mal sagt Jesus: "Ich bin..." Gerade diese Aussagen kennzeichnen den Charakter unseres Herrn und machen deutlich, wer er ist. Dabei erinnern diese Worte an das AT, wo Gott sich dem Mose mit den Worten vorstellt: "Ich bin, der ich bin!" (2.Mose 3,14). Wenn Jesus sagt "Ich bin..." so stellt er damit den Anspruch, Gott zu sein.
Bisher haben wir folgende "Ich bin"-Worte kennengelernt: "Ich bin das Brot des Lebens" (6,35). "Ich bin das Licht der Welt"(8,12). "Ich bin die Tür" 10,9). "Ich bin der gute Hirte" (10,14). Heute geht es um die Worte: "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt; und wer lebt und glaubt an mich, der wird niemals sterben" (Joh.11,25). Was für gewaltige hoffnungsvolle Worte.

Wie oft habe ich sie schon in Traueransprachen zitiert. Jesus Christus hat den Tod besiegt. Jesus ist auferstanden und lebt - sein Grab ist leer! Das ist Hoffnung, und zwar Hoffnung auch für uns.

Jesus verspricht nämlich, dass alle, die an ihn glauben, ebenfalls auferstehen und leben werden. Über alle, die an Jesus glauben, hat der Tod keine Macht mehr.
Wir werden auferstehen, einen neuen Körper bekommen und die Ewigkeit mit Jesus und dem Vater im Himmel verbringen. Diese Hoffnung haben wir auch für Ellen, die am ersten Weihnachtsfeiertag gestorben ist. Ellen hat an Jesus geglaubt. Sie wird auferstehen und einen neuen Körper erhalten, der nicht mehr behindert ist. Welch eine gewaltige Hoffnung! In dieser Hoffnung lässt es sich leben und sterben. Der Tod kann uns nicht festhalten - Jesus ist stärker. Halleluja!

Übrigens: "Ich-bin"-Worte Jesu finden sich noch in Joh.14,6 und Joh.15,5.
Aufgabe: Lerne Joh.11,25 auswendig und lobe Jesus Christus für dieses wunderbare Versprechen!