Ungefähr mit dem 27. Psalm gebetet


(Un-) mögliches Gebet
Jetzt will ich nichts mehr hören von Gehetze, vom Druck und von Anfeindungen. Ich habe genug vom Krieg, der gegen mich entbrannt ist.
Jetzt, mein Gott, habe ich nur noch Augen für dich. Ich sehe mich in deinem Licht, bade mich in deiner Macht und Herrlichkeit, hebe ab in der Anbetung, wiege mich im Traum deines Glanzes. Möge Religion mir jetzt ein Opium sein, das mich wegnimmt in einen süssen Traum, - nahe bei dir.
Aber dann, mein Gott, hast du mich aufgeweckt. Die Kälte des Tages lässt mich frieren. Du aber bis jetzt wirklich nahe. Und langsam bin ich auch bereit, dir zu sagen, was mich wirklich plagt.
Stefan Moll