Tag der Menschenrechte (10. Dezember): Religionsfreiheit als grösstes Problem

weblogo1cnd_de.gif
CSI-Logo

Über 25'000 Unterschriften für entführte, zwangsislamisierte und zwangsverheiratete Christinnen in Ägypten hat die christliche Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) gesammelt. „Ich bin enttäuscht darüber, dass sich die weltoffenen Muslime in der Schweiz nicht für die Menschenrechtsverletzungen in ihren islamischen Heimatländern engagieren“, erklärt CSI-Geschäftsführerin Annette Walder. Sie fordert zum Tag der Menschenrechte „einen Islam, der die Menschenrechte ernst nimmt“.

„Viele Muslime in der Schweiz nehmen ihre Verantwortung in Bezug auf die Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern nicht wahr.“ Die CSI-Geschäftsführerin Annette Walder fordert die Muslime in der Schweiz auf, „den Tatbeweis anzutreten, dass der Islam eine friedliche Religion ist“. Mit Besorgnis beobachtet CSI eine weltweite Diskriminierung von religiösen Minderheiten insbesondere in muslimischen Ländern:

  • Hunderte von jungen koptischen Christinnen wurden in Ägypten entführt, zwangsislamisiert und zwangsverheiratet.
  • Muslime, die vom Islam zu einer andern Religion wechseln, werden gesellschaftlich ausgegrenzt und zum Teil von Verwandten sogar umgebracht.
  • Hunderte von Kirchen wurden in Indonesien in den vergangenen Jahren niedergebrannt.

Weltweit werden ca. 200 Millionen von den rund 2,1 Milliarden Christen wegen ihres Glaubens diskriminiert, schwer benachteiligt und zum Teil massiv verfolgt. Diese massive Verletzung der Menschenrechte beschäftigt viele Schweizerinnen und Schweizer: Für die entführten und zwangsislamisierten Koptinnen in Ägypten hat CSI bis heute über 25'000 Unterschriften gesammelt.

„Wir suchen das Gespräch mit den verantwortlichen Muslimen in der Schweiz, wie sie ihre Verantwortung für die gravierenden Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern wahrnehmen wollen“, sagt CSI-Geschäftsführerin Annette Walder.

Christian Solidarity International (CSI)

Heute ist CSI in 10 Ländern vertreten, der Hauptsitz befindet sich in der Schweiz.Weltweit zählt das Werk 25 Mitarbeiter, 16 davon bei CSI-Schweiz. CSI will dazu beitragen, dass alle Menschen in Freiheit leben und aus freien Stücken ihren Glauben praktizieren können (Art. 18 der UNO-Menschenrechtserklärung).

Quelle: Stiftung CSI-Schweiz

Sprache: Deutsch

Noch keine Bewertungen vorhanden