Sie sind nicht geschaffen, um sich zu sorgen


Angesichts der momentanen Situation ist man versucht, sich sorgen zu machen. Vielleicht haben Sie an der Börse gehandelt und Sie können mitverfolgen wie die Kurse fallen. Möglicherweise brauchen Sie das Geld und nun wird es immer weniger. Plötzlich tauchen dunkle Wolken von Sorgen am Horizont auf. Es werden immer mehr bis es ganz düster wird und die Sonne nicht mehr durchscheinen kann. Sorgen haben keine Antihaftbeschichtung. Im Gegenteil sie haben so etwas wie einen Klettverschluss. Kennen Sie die Situation: Sie haben etwas Klebriges an einer Hand und wollen es mit der anderen Hand wegnehmen. Nach langem Mühen können Sie das Klebrige von der Hand wegnehmen, doch nun haben Sie es an der anderen Hand. So beginnt das Ganze wieder von vorne. Genauso verhält es sich mit Sorgen. Sie bleiben am Liebsten an Ihnen kleben.

Wenn wir uns mit Sorgen beschäftigen, dann kreisen wir ständig um das Problem. Wir lösen es nicht, sondern machen es nur noch grösser. Gleichzeitig verlieren wir den Blick für die Lösung. Darum sagt uns Gott in 1. Petr. 5, 7

Alle eure Sorge werfet auf ihn; denn er ist besorgt für euch. {O. ihm liegt an euch}

Gott sagt nicht, dass wir unsere Sorgen beiseite legen oder irgendwo platzieren sollen. Er weiss, welche Schwierigkeiten wir mit Sorgen haben. Darum sagt Er, dass wir unsere Sorgen auf Ihn werfen sollen. Der Urtext sagt sogar, dass wir unsere Sorgen auf Ihn schleudern sollen. Eine solche Tat braucht eine Entschlossenheit und einen Einsatz von uns. Nur so lassen wir unsere Sorgen los und holen sie nicht im nächsten Moment wieder.

Gott hat uns nicht zum Sorgen geschaffen. Darum sagt Er auch, dass Er für uns sorgt. Er nimmt uns das Sorgen ab. Ist das nicht wunderbar? Hat Er gesagt, dass Er nur Sorgen aus einem bestimmten Bereich unseres Lebens haben will? Nein, wir sollen alle unsere Sorgen auf Ihn schleudern. Das können Sorgen im geistlichen Bereich, in Beziehungen, materieller, gesundheitlicher oder finanzieller Art sein. Ist das nicht grossartig? Für uns ist gesorgt!!

Den obigen Bibelvers nehmen wir gerne aus dem Zusammenhang. Ich habe es auch getan. Doch wenn wir Vers 6 miteinbeziehen bekommen wir ein grösseres Bild:

So demütiget euch nun unter die mächtige Hand Gottes, ... indem ihr alle eure Sorge auf ihn werfet; denn er ist besorgt für euch. {O. ihm liegt an euch}
1. Petr. 5, 6 – 7

Wir sind aufgefordert, uns zu demütigen. Wie sollen wir das machen? Indem wir alle unsere Sorgen auf Ihn werfen. Indem wir uns demütigen, erkennen wir auch, dass Gott eine mächtige Hand hat. Diese Hand löst Probleme oder verändert Situationen zu unseren Gunsten. Er hat Lösungen für uns, die besser sind als wir uns denken können.

Gilt dies auch bei Finanzen? Ja. Gott hat einem Mann durch eine Predigt gesagt, dass er seine Enron-Aktien verkaufen soll. Kurz nachdem er die Aktien verkauft hat, ging die Firma Konkurs. Gott kann Sie vor Schaden bewahren, aber auch zeigen, wie Sie Gewinn machen können.