Nationalratswahlen 2007

in

Die KVP nimmt an den Nationalratswahlen 2007 teil. Mit den drei kantonalen Sektionen Aargau, St.Gallen und Thurgau sowie insgesamt 10 Kandidierenden präsentiert sich die Partei so stark wie nie. Alle Kandidierenden stehen hinter der katholischen Soziallehre und nehmen damit ihre Verantwortung als Bürger und Christ vorbildlich wahr. 1995 beteiligten sich die KVP Aargau und Thurgau erstmals an Wahlen ins Bundesparlament. 2003 kam die KVP St.Gallen hinzu. Keine Sektion kam bislang über ein Prozent Wähleranteil in ihrem Kanton hinaus. In einzelnen Standortgemeinden von Kandidierenden konnte der Anteil freilich bis auf vier Prozent ansteigen. In diesem Jahr bewerben sich die genannten drei Kantonalsektionen erstmals gleichzeitig. Es ist ihnen gelungen, ihre Wahlvorschläge von 100 bis 200 wahlberechtigten Personen unterzeichnen zu lassen und fristgerecht den Staatskanzleien einzureichen. Die Kandierenden widerspiegeln optimal die Werte und Forderungen des Parteiprogramms der KVP. Die Palette reicht von einem 20-jährigen, zukünftigen Schweizer Gardisten über die Hausfrau, den Angestellten bis hin zum Landwirt und Unternehmer. Sie alle stehen für die Grundprinzipien der katholischen Soziallehre: Wahrheit, Gerechtigkeit, Liebe und Freiheit. Die Listen sind ein starkes Hoffnungszeichen. Viele gläubige Katholiken sind politisch träge geworden und haben sich aus ihrer Verantwortung als Bürger abgemeldet. Hier setzen die KVP-Sektionen ein Gegengewicht. Obwohl die Partei seit mehr als 10 Jahren politisch arbeitet, ist beispielsweise noch kein Jota ihrer Familienpolitik verwirklicht worden. Dort, wo Familienpolitik betrieben wird, läuft sie meist auf das Gegenteil dessen hinaus, was sie vorgibt. Nur vereinzelt sind taugliche Signale zu vernehmen. So plädierte der Publizist Beat Kappeler jüngst für das Stimmrecht der Kinder ab Geburt – ein altes Anliegen der KVP. Auch die Jugendorganisationen Jungwacht und Blauring haben sich dem Thema verschrieben. Die Linke Christa Müller forderte ein Erziehungsgehalt. Von einem echten Wahlrecht der Frau zwischen ausserfamiliärer Tätigkeit und Familieneinsatz ist man indes noch weit entfernt. Katholische Politik gründet auf den unverbrüchlichen Wahrheiten der Kirche über das Leben und die staatliche Gemeinschaft. Sie schützt und stärkt vorab die natürliche Familie. Die Familie ist darüber hinaus Richtschnur für eine menschengerechte Wirtschaftspolitik. Weil die herrschende Familienpolitik ihr Ziel weitgehend verfehlt, nimmt auch die Wirtschaftspolitik ihre familienpolitischen Aufgaben tendenziell zu wenig wahr. Masslosigkeit und Rücksichtslosigkeit sind in allen Bereichen zum Gesetz geworden. Dem hält die Partei ihre katholisch wertbeständige und soziale Politik entgegen und macht mit der Besinnung auf die zehn Gebote Gottes Hoffnung im Kampf für die natürliche Familie, für die abendländische Kultur, für mehr Solidarität zwischen Arm und Reich, gegen die Unterwanderung der Volksrechte und gegen die sexistische Vermarktung des Menschen. „Wertvolles bewahren – Gutes aufbauen“ bleibt damit auch für die nächste Legislaturperiode die Maxime der KVP. Die KVP Schweiz wünscht den im Wahlkampf stehenden Sektionen viel Erfolg und dankt ihnen für ihr Engagement. Link zu den drei Listen:
http://www.kvp.ch/aargau/
http://www.kvp.ch/stgallen/
http://www.kvp.ch/thurgau/

Quelle: Info-Dienst KVP Schweiz

Sprache: Deutsch

Noch keine Bewertungen vorhanden