Liebst du den Sohn Gottes?

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Blutige Pfosten
von PILGERER veröffentlicht am 5. AUGUST 2010

Ich lese momentan ja wieder im Alten Testament und bin mittlerweile beim 2. Buch Mose angekommen. Die Israeliten sind mittlerweile schon 400 Jahre in Ägypten und werden vom Pharao brutal geknechtet. Gott hat Israel sehr fruchtbar gemacht und Ägypten fürchtet sich vor der reinen Masse an Menschen. Doch Gott hört das Schreien seines Volkes und zur festgesetzten Zeit sendet er Mose und Aaron, um das Volk aus der Knechtschaft Ägyptens zu befreien.

Doch Pharao ist stur (auch weil Gott sein Herz „verstockt“ – solche Aktionen von Gott versteh ich noch nicht so ganz) und lässt Israel nicht ziehen. Egal welche Plage auch kommt – er bleibt hart! Btw. für mich absolut erstaunlich, welche Macht die Zauberer Ägyptens haben. Ich meine in der Bibel steht nicht, dass die vorgegeben haben das zu können oder das die getrickst haben – ne es heißt:

Aber die ägyptischen Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten!

Krass oder? Aber jetzt kommts – die letzte Plage. Die Tot aller Erstgeburt (puuhh – heftig). Gott gibt Mose genaue Anweisungen wie sich das Volk verhalten soll. Das Passah-Fest wird zum ersten Mal vorbereitet und „gefeiert“. Ein makelloses Lamm sollen sie schlachten, männlich, einjährig. Alles ist genau beschrieben. Und jetzt das Wichtigste: das Blut des geschlachteten Lammes sollen sie an die Türpfosten ihrer Häuser streichen. Denn Gott selbst wird durch die Straßen ziehen und die Erstgeburt in jedem Hause töten.

12 Denn ich will in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen, vom Menschen bis zum Vieh, und ich will an allen Göttern der Ägypter ein Strafgericht vollziehen, ich, der Herr. 13 Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen; und es wird euch keine Plage zu eurem Verderben treffen, wenn ich das Land Ägypten schlagen werde.

Nur wer das Blut des Lammes an seine Tür gestrichen hat, nur an dem geht der Verderber vorbei. Es stellt für Gott den einzigen Unterschied dar. Kein Blut an der Tür – Tot.

Man muss kein Theologe sein, um die wundervolle Parallele zu Jesus zu ziehen. Jesus ist das makellose Lamm Gottes, dass geschlachtet wurde für uns alle. Er ist am Kreuz für unsere, meine, deine Schuld gestorben. Er hat sein Blut zur Vergebung unserer Schuld vergossen. Wer Jesus als seinen Retter und Heiland angenommen hat, für den besteht nur ein Unterschied zu seinem Nachbarn, der dies nicht getan hat: er hat das Blut des Lammes Gottes an die Pfosten seines Herzens gestrichen! Beide sind Sünder, denn es ist nicht einer der Gutes tut – sagt die Bibel. Doch der, der Jesus als seinen Retter angenommen hat, an dem wird das Strafgericht Gottes vorüberziehen. Das Blut macht ihn makellos vor Gott.

Und die Belohnung ist grenzenlos. Die Israeliten durften schließlich das gelobte Land in dem Milch und Honig fließen betreten. Wer dem Herrn Jesus dient, der darf in den Himmel einziehen, hat ewiges Leben, darf Gott sehen – wow, was für eine Verheißung, was für eine Gnade! Denn genau dafür hat Gott Jesus gesandt! Gott zeigt seine Liebe nicht durch Toleranz und Verständnis – er hat klare Regeln aufgestellt. Seine Liebe zeigt sich darin, dass er Jesus zu unserer Erlösung gesandt hat, denn ohne ihn schaffen wir das nicht:

Joh 3,16 Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Hast Du den Sohn Gottes als Retter angenommen?
Quelle:http://jesusundich.de/bibel/blutige-pfosten.html