Kurzes Statement zu Japan


Traurigerweise melden sich jetzt rund um das gewaltige Desaster in Japan, wieder die selbsternannten Weltuntergangs und Gerichtspropheten aller Couleur zu

 Wort um das Bild eines liebenden himmlischen Vaters in das eines> stumpfsinnigen rachsüchtigen Gottes zu verwandeln. Oder eine weitere  Haltestation auf dem  Weg zur Endzeit festzumachen.

Ich möchte daher kurz versuchen die Ereignisse in Japan in ein gesundes  geistliches Bild zu stellen . . .

 Lesen wir dazu folgende Bibelverse . . . Lukas 13:1-5

 Um diese Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den  Galiläern, die Pilatus beim Opfern umbringen ließ,  so dass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte. Da sagte Jesus zu  ihnen: "Meint ihr, diese Leute seien schlimmere Sünder gewesen als die anderen Galiläer, weil sie so grausam zu Tode kamen? Nein, sage ich euch; und wenn ihr eure Einstellung nicht ändert, werdet ihr alle ebenso umkommen! Oder denkt an die achtzehn,  die beim Einsturz des Schiloach-Turms ums Leben kamen.  Meint ihr, dass sie mehr Schuld auf sich geladen hatten als die anderen  Einwohner Jerusalems? Nein, sage ich euch; und wenn ihr eure Einstellung nicht ändert, werdet ihr alle ebenso umkommen!"

Wir sehen an dieser Geschichte, das der Versuch, das Unglück anderer  Menschen mit ihren "scheinbaren" Sünden in Verbindung zu bringen, so alt ist> wie die Bibel> selber. Und wir sehen, das Jesus sich ganz klar GEGEN eine solche geistliche Wertung von Katastrophen wendet!

Jesus macht vielmehr klar, das solch ein Unglück jeden treffen kann, denn  unser aller Leben ist auf die ein oder andere Weise nicht frei von Schuld  und mit unserer Schuld und der Schuld der ganzen Welt hat Gott bereits abgrechnet, indem ER selber amKreuz für ALLE zahlte . .

 2.Kor 5:19  Denn Gott war in Christo und versöhnte die WELT mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden NICHT zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der  Versöhnung.

 Wenn Gott sich mit der Welt bereits auf Golgatha versöhnt hat, muss er jetzt  nicht das Gericht über sie bringen! Was wir vielmehr erleben, ist die Frucht  unseres "Getrenntseins" von Gott  selber. Wir vollziehen permanent Gerichte an uns selber, durch unser von  Gott losgelöstes Handeln!!! Wir bauen z.B Technologien mit Gefährdungspotential, die wir dann wider besseren Wissens einsetzen .

Hilfreich ist das Gleichnis des verlorenen Sohnes in Lukas 15.11 ff Er trennt sich von seinem Vater um sein Leben selber, nach eigenen  Wertmaßstäben zu leben und scheitert an seinen  Maßstäben indem er als Schweinehirt endet.

War es sein Vater der ihn dahin brachte?

 War es sein vater der ein Gericht an ihm vollzog?

 Nein, es war sein eigener Entschluß sich vom Vater zu trenen und nach seinen  Regeln zu leben. der vater musste nichts tun der richtend eingreifen. Der  Sohn erntete schlichtweg die Folgen  seines Lebenswandels für den er sich entschieden hatte. Dies spiegelt die Geschichte der gesamten Menschheit wieder und warum wir bis heute so oft leiden an der Art wie wir leben, als von Gott  getrennte Kinder, die nach ihren Köpfen leben.

Aber das großartige der Geschichte ist, als er sich nach Hause aufmacht, wird er nicht abgelehnt, sondern voller Freude wieder als Sohn aufgenommen.

Deshalb ist hier weder die Zeit noch der Ort für Christen, über Japan ein  Gottesgericht zu sehen . . . sondern gerade als Christen sollten wir beten,  das Gott zum einen helfend eingreift in Japan . . .

 ER liebt auch dieses Volk und streckt seine Hände zu ihm aus und unser Job  als Christen ist für sie voller Liebe zu bitten und beten, das sie göttliche> Hilfe erfahren und das gerade in dieser Zeit viele Japaner mit Gott in  Beziehung kommen können.

Lukas 6:36

 Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.

 Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet.

 Verurteilt nicht, so werdet ihr nicht verurteilt.

Vergebet, so wird euch vergeben.