Konsequenter Nichtraucherschutz für Zürich – die EVP freuts


Jahrzentelang hat sich die EVP für einen Passivraucherschutz eingesetzt. Insbesondere die Gastro-Branche hat sich dabei als unbeweglich und passiv geoutet. Nun ist die Quittung da. In Zukunft zählt bei Gastbetrieben im Konkurrenzkampf nur noch die Qualität der Leistung. Den Entscheid für den Berufsbildungsfonds begrüsst die EVP und fordert eine administrativ schlanke Lösung.

Ausserordentlich klar ausgefallen ist die Haltung der Stimmberechtigten zur Volksinitiative für einen Passivraucherschutz in Gaststätten und ebenso klar abgelehnt wurde der kantonsrätliche Pseudo-Gegenvorschlag. Die EVP ist über dieses klare Resultat ausserordentlich erfreut. Seit Jahrzehnten setzt sich die EVP in allen Bereichen für einen Passivraucherschutz ein. So hat sie auch im Gastro-Bereich immer wieder Vorschläge für einen besseren Schutz gemacht. Die Branche ist dabei durch eine passive und ablehnende Haltung aufgefallen. Die radikale Lösung der Volksinitiative ist deshalb nur eine logische Schlussfolgerung auf dieses Verhalten. Das wird auch Signalwirkung für Bern haben. Der heutige Zürcher Entscheid wird zweifellos auch in den Eidgenössischen Räten zu einem Umdenken und einem konsequenten Schutz gegen die gesundheitlichen Gefahren des Passivrauchens führen. Für die EVP ist klar, dass nun in der Konkurrenz unter den Wirtschaften in erster Linie nur noch eines zählt: Qualität der Leistung. Und das ist gut so. Froh ist die EVP deshalb auch, dass der kantonsrätliche Gegenvorschlag abgelehnt wurde, er hätte nur Rechtsunsicherheit gebracht und Ungerechtigkeiten im Wettbewerb unter den Gaststätten.

Berufsbildungsfonds belohnt die Anbieter von Lehrstellen

Ebenso erfreut ist die EVP über die Annahme des Berufsbildungsgesetzes mit Berufsbildungsfonds. Damit stellt sich die Bevölkerung klar auf einen solidarischen Standpunkt. Wer Lehrlinge ausbildet und so die Zukunft des Bildungsstandortes Schweiz stützt, soll dafür belohnt werden, und wer das nicht tun will oder kann, soll seinen Beitrag in Geld leisten. Die EVP hofft, dass sich auch Kleinbetriebe innovativ verhalten und beispielsweise mehrere Firmen zusammen einen Ausbildungsplatz gemeinsam anbieten. Ziel des Fonds muss es bleiben, die Zahl der Lehrstellen zu fördern und zu vermehren. In diesem Zusammenhang verlangt die EVP auch eine administrativ schlanke Lösung bei der Umsetzung des neuen Gesetzes.

Quelle: EVP Schweiz

Sprache: Deutsch

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