Jesus hat sein Leben für jeden einzelnen Menschen geopfert!

in

Dem sollst du den Namen Jesus geben. Matthäus 1,21

Bevor Jesus geboren wurde, sagte der Engel des Herrn zu Josef: „[Maria] wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Matth. 1,21).

Jesus ist die griechische Form von Josua und bedeutet „der Herr rettet“.

Viele Kinder hießen in der damaligen Zeit und Kultur Jesus, aber nur einer kam in die Welt, um zu sterben, damit alle, die ihn aufnehmen, von der Macht der Sünde befreit werden, Vergebung ihrer Schuld erfahren und ewig leben können.

Jesus kam, um aus unserer Finsternis Licht zu machen, unsere Verzweiflung in Hoffnung zu verwandeln und uns von der Sünde zu erlösen.

Lieber Vater, danke, dass du uns gibst, was wir nicht verdient haben.
Du hast uns deinen Sohn geschenkt, durch den du meine Schuld vergeben und mich mit dir versöhnt hast.
Hilf mir, uns dafür ewig dankbar zu sein.
Gottes Gabe ist Gnade!

Von David McCasland

„Denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Denn es ist ein Gott, und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. Das ist das Zeugnis zur rechten Zeit“ (1Tim 2,3-6).

„Wir sehen aber Jesus, der ein wenig niedriger gewesen ist als die Engel wegen des To- desleidens, mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt; er sollte ja durch Gottes Gnade für alle den Tod schmecken“ (Hebr 2,9).

„Und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt“ (1Joh 2,2).

Er starb für ALLE (1Tim 2,6).
Er starb für ALLE MENSCHEN (Röm 5,18; 1Tim 4,10). Er starb für UNSER ALLER SCHULD (Jes 53,6).
Er starb für GOTTLOSE (Röm 5,6).
Er starb für CHRISTUS-LEUGNER (2Petr 2,1).
Er starb für SÜNDER (Röm 5,8).
Er starb für JEDEN MENSCHEN (2Petr 3,9).
Er starb für VIELE (Mt 20,28).
Er starb für die WELT (Joh 6,33.51; Joh 1,29; Joh 3,16). Er starb für die Sünden der GANZEN WELT (1Joh 2,2). Er starb für das GANZE VOLK Israel (Joh 11,50-51).
Er starb für die GEMEINDE (Eph 5,25).
Er starb für Seine SCHAFE (Joh 10,11).
Er starb für MICH (Gal 2,20).

Die Heilige Schrift lehrt, dass das Opferlamm Gottes die Sünden der Welt getragen hat (Joh 1,29) und dass durch das Erlösungswerk des Erretters (1Tim 2,6; 2Petr 2,1) Versöh- nung (2Kor 5,19) und Sühne (1Joh 2,2) für die gesamte Menschheit vollbracht worden ist (1Tim 4,10a).

Doch das Werk Christi am Kreuz ist allein für diejenigen wirksam und von Nutzen, die glauben (1Tim 4,10b; Joh 3,16). Mit anderen Worten, das stellvertreten- de Sterben Christi ist zur Tilgung der Sünden aller Menschen AUSREICHEND, aber es ist nur für die Auserwählten WIRKSAM.

Originaltitel: For Whom Did Christ Die?
Deutsche Ausgabe: Patrick Tschui Übersetzung: Andreas Albracht
1. dt. Auflage: 2008
© 1996/2006, George Zeller, The Middletown Bible Church,
349 East Street, Middletown CT 06457, USA, www.middletownbiblechurch.org

Wir alle, egal aus welchem Land wir kommen, haben die gleichen physischen Merkmale und den gleichen Wert!

Sicher gibt unterschiedliche Hautfarben, je nach Geschlecht, Ernährung oder sportlicher Betätigung, körperliche Unterschiede – Stärken und Defizite, doch eins steht fest:

Jeder Mensch ist nach Gottes Abbild und Ihm ähnlichen geschaffen! 1. Mose 1, 26 – 27

Jeder Mensch ist auf dieser Welt, weil Gott ihn wollte und weil er unendlich geliebt ist! Johannes 3:16

Jesus hat sein Leben für jeden einzelnen Menschen geopfert! 1. Johannes 2, 2

"Er, der nie etwas Unrechtes getan hat, ist durch seinen Tod zum Sühneopfer für unsere Sünden geworden, und nicht nur für unsere Sünden, sondern für die der ganzen Welt.*"

Die ganze Welt, schließt natürlich alle Länder und alle Völker ein! JEDEN einzelnen Menschen!

Gott ist ein fairer Gott – wir Menschen sollen genauso fair sein!

"Denn der Herr, euer Gott, ist größer als alle Götter und mächtiger als alle Herrscher! Er ist der große und starke Gott, den man fürchten muss. Er ist gerecht und unbestechlich. Den Waisen und Witwen verhilft er zu ihrem Recht. Er liebt die Ausländer und gibt ihnen Nahrung und Kleidung. Zeigt auch ihr den Ausländern eure Liebe!" 5. Mose 10, 17-19

"Das hatte auch Petrus verstanden: »Wahrhaftig, jetzt wird mir ´erst richtig` klar, dass Gott keine Unterschiede zwischen den Menschen macht! Er fragt nicht danach, zu welchem Volk jemand gehört, sondern nimmt jeden an, der Ehrfurcht vor ihm hat und tut, was gut und richtig ist." Apostelgeschichte 10, 34-35

"Denn vor Gott sind alle Menschen gleich." Römer 2, 11

"… denkt immer daran, dass ihr beide denselben Herrn im Himmel habt, der keinen Menschen bevorzugt." – Epheser 6 NLB

Bitte macht Dir die Mühe und nimm Dir die Zeit, diese Zitate im Zusammenhang zu lesen. Dazu klicke auf die jeweilige Bibelstelle. Ich kann hier nur Ausschnitte bringen, alles andere würde den Rahmen sprengen.

Weiterlesen kannst Du auch im Jakobus 2, 4, da heißt es wenn wir Menschen mit "zweierlei Maß" messen, dann machen wir uns zu "Richtern" und damit schuldig. Stattdessen sollen wir "unseren Mitmenschen lieben wie wie uns selbst!, dann handelt ihr gut und richtig." Jakobus 2, 8.

Ich komme nochmal kurz auf das alte Testament zurück:

Bei Adam und Eva, als sie noch im Paradies waren und dann bei Noah und Abraham geht es los, dass Gott mit einzelnen Menschen, die wohl besonderes Vertrauen zu ihm hatten Kontakt aufnimmt. Auch Mose kriegt seine Berufung, und die Kraft sie durchzuziehen von Gott persönlich. Gott nimmt die Menschen ernst! Er spricht mit ihnen.

Natürlich ist das keine entspannte Plauderei unter Kumpels – es ist zu jeder Zeit klar, wer der Chef ist, aber Gott gibt nicht nur Befehle und kommandiert rum, sondern er gibt Zusagen, geht Bündnisse mit ihnen ein und verspricht ihnen und ihren Nachkommen für sie da zu sein, wenn sie sich an ihn halten. Klingt fair für mich. So weit ich es sehe, ist die Bibel natürlich aus Sicht der Israeliten geschrieben und berichtet über ihren Weg mit Gott. Wie es in anderen Völkern lief – ob und wie er sich dort gezeigt hat – weiß ich nicht. Da habe ich auch ein paar Fragen an Gott, die ich aber wohl zu Lebzeiten nicht mehr klären kann :-)

Einiges was ich in der Bibel lese klingt rassistisch in meinen Ohren.

Ich erkläre es mir so: Das Volk Israel z.B. zog durch fremde Länder, und sollte seine Identität nicht verlieren. Zwischendrin wird berichtet, dass sich junge Leute, Frauen unter den Nachbarvölkern gesucht haben und dann deren Götter anbeteten.

So wie viele Deutsche der Meinung sind, dass unser Grundgesetz für unser Volk und jeden der zu uns kommt bindend ist, hatte Israel die 10 Gebote und gemeinsame Feiertage und Traditionen. Einige dieser Gebote haben auch unsere Rechtsauffassung und unsere Gesetze geprägt. Zum Glück sind wir aber heute eine pluralistische Gesellschaft – Religion und Staat sind getrennt. Jeder kann sein Leben in einem gewissen Rahmen selbst gestalten und glauben was und wie er will, so lange er damit nicht die Freiheit der anderen verletzt.

Diese Glaubens-Freiheit ist ein riesiges Vorrecht, ein Schatz um den uns viele Menschen weltweit beneiden!

Freiheit kommt selten kostenlos daher. Manchmal muß man darum kämpfen. Wann und mit welchen Mitteln das geschehen kann/muß, lasse ich hier mal weg – würde gerade zu weit führen, ist aber super aktuell und spannend!

Jesus sagt: "Liebt einander! Ihr sollt einander lieben, wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid." Johannes 13, 34

Was für eine lebenswichtige Aussage und Aufgabe!!

Wenn ein Mensch keine Liebe und Annahme erfährt, wird er krank werden. Gott ist fair und liebt jeden Menschen unendlich, dass sollten wir auch tun! Und das ist es was ich zum Thema Rassismus aus der Bibel lese! Liebe!

"Wenn sich ein Ausländer bei euch niederlässt, sollt ihr ihn nicht ausbeuten. Den Ausländer, der bei euch wohnt, sollt ihr wie einen von euch behandeln und ihr sollt ihn lieben wie euch selbst." – 3. Mose 19, 33

Jeder Mensch, den Du begegnest ist von Gott geschaffen und geliebt! Vielleicht sollten wir uns das alle in unserem Alltag viel deutlicher auf die Fahne schreiben und es niemals vergessen, bei allem was wir sagen und tun!

Alles Gute für Dich!

Quelle: gekreusiegt.de