Guten Morgen


In den Eingangssätzen zum Epheserbrief lobt

der Apostel Paulus den lebendigen Gott: „Gelobt sei Gott, der Vater

unseres Herrn Jesus Christus.“ Und er fordert die Epheser auf, mit

ihm gemeinsam Gott für allen geistlichen Segen zu loben: Gott hat

sie erwählt und als seine Kinder angenommen; Jesus hat sie erlöst,

ihnen vergeben und das Geheimnis des Evangeliums verkündet;

und der Heilige Geist hat ihnen sein Siegel aufgedrückt. Diese

herrliche Erlösung ist einzig und allein Gottes barmherziges

Handeln.

Wir wollen unsere Gedanken weiter auf den Segen richten, den

wir durch Gott in Christus haben. Wenn wir das tun, wie Paulus,

dann werden wir feststellen, dass auch unser Herz überströmt

und erklärt: „Zum Lob seiner Herrlichkeit.“

Himmlischer Vater, ich bin überwältigt von deiner Gnade. Die einzige angemessene Antwort darauf ist, unaufhörliches Lob. Danke, dass du mich erwählt, als dein Kind angenommen, erlöst und mir vergeben und das Geheimnis deines Willens kundgetan hast.

Lob ist das Lied der Erlösten!
Marvin Williams

Während Josef noch damit kämpfte, dass seine Verlobte, Maria,

schwanger war, kam ein Engel vom Vater und erklärte ihm, wie

das Baby heißen sollte: „Sie wird einen Sohn gebären, dem sollst

du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von

ihren Sünden“ (Matth. 1,21). Jesus war also nicht nur sein Name,

sondern auch die Erklärung dafür, warum er in die Welt kam: Um

die Strafe auf sich zu nehmen, die wir für unsere Sünde

verdienen. Der erlösende Sinn hinter der Krippe ist eingepackt in

den vollkommenen Namen über alle Namen.

Möge es doch unser Wunsch sein, so zu leben, dass sein herrlicher

Name geehrt wird!

Danke, Vater, dass du deinen Sohn gesandt hast, um uns von der Sünde zu erlösen und in die Gemeinschaft mit dir zu holen.

Jesus—Name und Auftrag sind bei ihm ein und dasselbe.
Bill Crowder
Wenn die Menschen, die Gottes Geschenk der Vergebung durch

Jesus noch nicht angenommen haben, uns wirklich am Herzen

liegen, werden wir nach Wegen suchen, ihnen das Evangelium zu

sagen. Mit Glaubenszuversicht und Tränen des Mitleids wollen

wir die gute Nachricht zu denen bringen, die den Erlöser

brauchen.

Gibt es jemanden, dem du heute von Jesus erzählen solltest?

Verkündigung des Evangeliums geschieht da, wo einer dem anderen die gute Nachricht sagt.
Dave Branon
Wir haben vermutlich alle Phasen, in denen wir zu Gott sagen:

„Ich will meinen Willen.“ Aber sein Wille ist immer der Beste.

Darum wollen wir ihn bitten, dass er uns ein demütiges Herz

schenkt, das bereitwillig seinen Willen sucht und nicht den

eigenen.

Vater, vergib mir meinen Stolz und dass ich so oft denke, ich wüsste es am besten. Schenk mir ein demütiges Herz, das bereit ist, in allem deinem Willen zu folgen.
Marion Straud
Demut ist eine Segnung Gottes. Demut heißt, sich selbst richtig einzuschätzen.