Epgosson

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Den Sprung wagen

Niemals verlassen!

"Der Herr hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen noch versäumen." Hebräer 13, 5

Ein bekannter Prediger sprach oft von Gottes Treue und Fürsorge.
Als er einmal auf dem Lande predigte, hatte er gute Gelegenheit, seinen eigenen Glauben zu prüfen. Während der Reise stellte er nämlich fest, dass er seine Fahrkarte verloren hatte.

Der einzige Mitreisende in dem Abteil bemerkte, dass er seine Taschen durchsuchte und sagte: "Ich hoffe, sie haben nichts verloren?"

Der Prediger berichtete, dass er seine Fahrkarte verloren hatte. Ein merkwürdiger, unglücklicher Umstand sei es auch, dass er kein weiteres Geld bei sich trüge.

"Dies regt mich aber nicht auf", sagte der Prediger, "denn, sehen sie, ich arbeite für meinen Herrn, und ich hatte so viele Beweise göttlicher Vorsehung in meinem Leben, sicher werde ich auch jetzt seine Hilfe erfahren."

Kurz darauf betrat der Schaffner das Abteil. Er grüßte den Mitreisenden des Predigers, welcher leise etwas zu ihm sagte. Darauf verließ der Beamte das Abteil.
"Es ist merkwürdig", sprach der Prediger, "dass der Schaffner meine Fahrkarte nicht sehen wollte."

"Nein", erwiderte der Herr, "es veranschaulicht nur, was sie mir über Gottes Vorsehung erzählt haben, die auch in den kleinen Dingen über sie wacht. Ich bin nämlich der Generaldirektor der Eisenbahngesellschaft. Sicherlich hat Gott dafür gesorgt, dass ich gerade dann mit ihnen reiste, als ich ihnen nützlich sein konnte."

Wieder hatte Gott seinen Glauben belohnt.
Jemand hat einmal im Hinblick auf obiges Bibelwort gesagt, es sei wohl kaum möglich, die Wortfolge wiederzugeben, wie sie sich im griechischen Urtext befindet. Ein Satz enthält dort nämlich fünf Verneinungen. Wörtlich übersetzt würde es vermutlich lauten: "Ich werde dich nicht im Stich lassen! Niemals! Nein! Niemals und auf keinen Fall werde ich dich verlassen!"

Gott wird uns unter keinen Umständen loslassen. Nein, fünfmal nein! Glaube an seine Treue und schöpfe neuen Mut!