Du bist vertrauenswürdig


Johannes 10,1-21
geschrieben von Raimund Puy

Jesus ist der gute Hirte! - diese Aussage zieht sich durch den ganzen Abschnitt. Das bedeutet aber auch, dass wir Schafe sind. Was meint Jesus damit? Schafe haben keinen Orientierungssinn. Sie verirren sich leicht. Genauso geht es uns. Deshalb vergleicht Jesus uns mit Schafen.

Jesus sagt von sich: "Ich bin der gute Hirte.! (Vers 11). Der Hirte hat die Aufgabe, die Schafe auf die Weide zu führen und für ausreichende Nahrung und frisches Wasser zu sorgen. Der Hirte schützt die Schafe vor Gefahren und leitet sie an die richtigen Stellen. So ist Jesus! Jesus will unser Leben auf einem guten Weg leiten. Er gibt uns geistliche Nahrung durch sein Wort. Er schützt uns vor Gefahren von außen und innen. Ja, Jesus ist ein guter Hirte. Er gibt uns Leben im Überfluss - bei ihm haben wir es gut!
Dennoch taucht immer wieder bei Christen und bei Nichtchristen die Frage auf: Meint Jesus es wirklich gut mit uns? Jesus gibt uns folgende Antwort: "Ein guter Hirte ist bereit, für seine Schafe zu sterben!"(Vers 11). Jesus hat sein Leben für mich eingesetzt. Er ist am Kreuz gestorben, damit ich leben kann. Das ist der Beweis seiner unendlichen Liebe zu uns. Ja, Jesus meint es wirklich gut mit uns.

Er weiß, was wir brauchen, was uns guttut und schadet. Er führt uns einen guten Weg. Nur bei Jesus gibt es Leben im Überfluss!
Wie sieht unser Leben mit dem guten Hirten aus? Wir hören auf seine Stimme. (Ihr tut das gerade, indem ihr das Johannesevangelium studiert). Wir folgen ihm (Vers 4).

Was nützt es, wenn wir die Stimme Jesu hören, ihm aber nicht folgen? Was hat Jesus dir in der letzten Zeit deutlich gemacht? Wir kennen Jesus (lies Vers 14). Mit dem biblischen Wort "kennen" ist eine intensive Gemeinschaft gemeint, ein Liebesverhältnis.
Ein Schaf folgt dem guten Hirten, weil es bei ihm alles findet, was es zum Leben braucht. Bei Jesus finden wir alles für unser Leben! Lasst uns dem guten Hirten noch intensiver als bisher folgen!

Mein Kommentar
In Jesus Christus offenbart sich die wunderbare Barmherzigkeit Gottes!

Er sucht immer noch die Verlorengegangenen. Er bringt die Versprengten zurück. Er kümmert sich um die Verletzten und Kranken.

Wie gesegnet sind wir, denn er ist unser Hirte und sorgt voller Liebe für uns! Herr Jesus sei gepriesen!

gepostet von Almut
In Afrika kommen Hirten und ihre Herde immer wieder in Bedrängnis, weil es Dürren mit Wasser- u Futtermangel gibt. So fühle ich mich auch immer wieder: Jesus leitet mich nicht von einer grünen, saftigen Wiese zur nächsten, sondern immer auch durch dunkle Täler. Es ist manchmal sehr herausfordernd, auf die gute Führung zu vertrauen und ich kann das Misstrauen nachvollziehen, was manche haben.

gepostet von Renate
Das stimmt! ER leitet nicht nur von grüner Wiese zu grüner Wiese sondern durch die furchtbaren, dunklen Täler.
Das gefällt uns nicht. Aber hier dürfen wir still vertrauen. Der HERR führt auch durch diese dunkle Zeit.

Ich habe schon einige Talstrecken hinter mir. Allein hätte ich diesen Weg nicht geschafft! In meiner Not habe ich die Nähe des Hirten gesucht. Erst im Nachhinein habe ich SEINE Führung und Hilfe erkannt. Dafür bin ich von Herzen dankbar.
Ich sehe das gerade an einer Kollegin, die durch ein "dunkles Tal" geht und keinen "Hirten" hat.

Sie ist total fertig und hofft, dass ihr
Therapeut ihre Probleme lösen kann.
Wir dürfen uns Jesus anvertrauen. ER geht voran. Dafür bin ich dankbar.

gepostet von Josef Sefton
Liebe reich beschenkte Leute. unser Herr lässt uns nicht im Stich. Als Kinder Gottes sind wir in der reinen Gegenwart Gottes willkommen!

Suchender nach Wahrheit, immer noch kannst du umkehren! Immer noch kannst du Jesus um Hilfe bitten!
Komm doch zu Jesus, denn er ist die reine Liebe! Du darfst dich Jesus anvertrauen!