Die Selbsterniedrigung Jesu geschah aus Liebe zu uns

in

Kolosser 3,1-17
geschrieben von Raimund Puy

Jesus Christus ist in diese Welt gekommen, um uns zu vergeben, aber auch, um uns zu verändern und für Gott und den Himmel passend zu machen.

Er hat uns in unserer Schuld, unserer Lieblosigkeit und Friedelosigkeit gesehen. Da hat er es im Himmel nicht mehr ausgehalten und ist Mensch geworden.
Durch seinen Tod am Kreuz hat er uns Vergebung unserer Schuld geschenkt. Das muss Auswirkungen haben. Paulus schreibt: "Ertragt euch und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen eine Klage hat; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!" (Vers 13)

Das Thema "Vergebung" ist für jeden von uns sehr aktuell. Lassen wir uns von Gottes Wort motiveren, denen zu vergeben, die uns verletzt haben!

Die Selbsterniedrigung Jesu geschah aus Liebe zu uns! Bei Jesus wurde die Liebe zur Tat. Nun geht es darum, dass wir unsere Herzen mit der Liebe Jesu erfüllen lassen! Das wird unsere Beziehung zu anderen Menschen prägen - in der Familie, in der Gemeinde und in unserem Bekanntenkreis. Diese Liebe liegt nicht in uns selbst. Wir müssen sie uns immer wieder von Jesus schenken lassen - besonders an diesem Weihnachtsfest!
Wie sangen die Engel vor den Hirten von Betlehem: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens!" (Lukas 2,14).

Durch Jesus kann Friede, tiefer Friede in unser Herz einziehen!

Dieser Friede im Herzen wirkt sich aus: Ich werde ruhiger, kann mich selbst annehmen, ich freue mich über den Frieden mit Gott, den Jesus mir geschenkt hat. Und ich bemühe mich um Frieden mit anderen, in der Familie, in der Gemeinde und in meinem Umfeld. Jesus macht uns zu Friedensstiftern!
Jesu Kommen in diese Welt hat Auswirkungen. Ich bete darum, dass Jesus Christus unser Leben verändern und prägen kann!