Demut

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Trotz und Demut

von Torelynn @ Samstag, 27. Jan, 2007 - 00:28:19
Jetzt hol ich mal nach, was ich am 19.01. so in mein Bchlein fr alle Notizen schrieb.

Frh am Morgen kamen bei mir Handwerker vorbei, denn einen Tag zuvor tropfte es unablssig aus unserer Kchendecke.
Sie konnten nix machen, es wrde wohl an der Mauer oder den Balkon ber uns liegen und mussten zu meiner Nachbarin ber mir, sie gingen und ich legte mich wieder ins Bett, dachte, damit wre die Sache erledigt.
Fast eingeschlafen - ber eine halbe Stunde spter, klingelte es und klopfte es wie wild an der Tr, als wre sonst was los.
Nee - so ein Verhalten wollte ich mir nicht gefallen lassen und zog mir die Decke ber den Kopf!
Tja - so ein richtiges Trotzkind!
Da hatte ich mir auch nicht den Wecker gestellt und total lange geschlafen - Tag verschenkt!
So hab ich mich nach dem 2. Aufwachen gar nicht doll gefhlt, vor allem auch nicht, weil mir klar wurde, ich knnte wohl schlecht meinen Freund anlgen, wenn er mich fragte, ob alles geklrt wre, oder was ich wohl sagen sollte, wenn die Verwalterin mich ansprach oder meine Nachbarin - Oh je....

Lgen ist fr mich ein Unding, Ehrlichkeit war mir eh schon immer wichtig - und seitdem ich Christin bin, ist in keinem Fall mehr Lgen drin. So lag ich im Bett und war gefrustet und demtig darber, das Jesus fr mich gestorben ist und ich so einen Mist aus Trotz mache. Auch wenn dies keine groe Sache ist, Snde ist es trotzdem - ich fhlte mich schlecht.

Dann kam mir wieder der Gedanke, denn Gott mir einmal geschenkt hat, als ich unsicher war und mich schlecht fhlte - das er mich seit Anbeginn der Welt kennt und er wute und wei alles von mir und liebt mich trotzdem - Wow! Das gab mir wieder Ruhe und Frieden.

brigens, die ganze Situation lste sich problemlos auf, ohne das ich irgendwie lgen mute, so hat mit Gott etwas gezeigt und mir danach geholfen.
Der Tag verlief dann noch richtig gut, obwohl er fr mich nicht so anfing.

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Tags: demut(1) ehrlichkeit(1) liebe(1)

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[Besucher]

30.01.07 @ 18:33
ich habe auch an gott geglaubt. tue es jetzt nicht mehr. grundstzliche gedanken was nchstenliebe etc angeht untersttze ich auch so. im glauben liegt erstaunlicherweise viel kraft verborgen, aber auch gefahr. ich mchte dich nur warnen, darauf immer acht zu geben und dich nicht zu verrennen. ich wei nicht wie du ber gewisse dinge denkst, z.b. schicksal. stell dir vor du musst viel leid erfahren, und du denkst, gott htte dich verlassen. dies ist ein beispiel, das vielen menschen widerfahren ist, die anschlieend sehr darunter litten. aber wie du genau damit umgehst wei ich ja nicht... !? ich wrde mich freuen, wenn du darauf antworten oder beitrge dazu verfassen knntest.

liebe gre

Torelynn Torelynn [Mitglied]
http://www.elfengrau.de
31.01.07
Hallo,

danke fr Deinen Kommentar. Das tut mir leid, das Du nicht mehr an Gott glaubst - wie ist es dazu gekommen?
Aber wenn Du wirklich "sein Kind" gewesen bist, bin ich mir sicher, er lsst Dich nicht mehr los.

Welche Gefahr meinst Du, die im Glauben liegt?
Ich glaube zum Beispiel das Zufall ist, was einem von Gott zufllt.

Leid kenne ich leider zu gut in meinem Leben, zum einem bevor ich geglaubt habe - zum anderem auch seitdem.
Was Du erzhlt hast, hab ich auch schon gehrt, oder davon gelesen, auch geschrieben bekommen, das Menschen sich verlassen fhlen von Gott.
Ich danke IHM, das es bei mir noch nie so war und hoffe sehr, das es auch nie so kommen wird.

Vor bald 3 Monaten ist meine Schwester gestorben, der Glaube hat mir in dieser Zeit viel Kraft gegeben und Gott hat mir liebe Menschen zur Seite gestellt.
Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken, ich wei nicht, warum so einige schlimme Dinge passieren, aber ER wird seine Grnde dafr haben und meint es sicher nicht bse mit uns.

Wenn Du dazu noch Fragen hast, schreib mir gerne, ich freue mich :)
Beiträge schreib ich immer aus dem Bauch heraus, wer weiß, vielleicht werd ich grad hierzu was schreiben und Du hast den Gedanken gest :)

Liebe Grüße

PS.werd sicher auch noch bei Dir was schreiben, hab mich schon umgeschaut

31.01.07
hallo torelynn,

das mit deiner schwester tut mir sehr leid! ich selbst kam vor etwa 9 jahren auch erst durch einen todesfall zum glauben, da mir meine mutter erzhlte, sie (meine uroma) wäre jetzt im himmel, würde immer bei uns bleiben. dieser gedanke gab mir unwahrscheinlich viel trost und auch sonst stärkte mich der gedanke in schwierigen situationen gott sei bei mir.

irgendwann gab es eine wende (wahrscheinlich einsetzende pupertt:) ). ich kam mit meinem leben kaum noch zurecht und ich fühlte mich vom "bösen" angezogen. hab damit aber experimentell schlechte erfahrungen gemacht. war mir auf einmal sicher, dass es einen satan gibt, hatte (todes-)angst. logischerweise dachte ich dadurch auch verstrkt, dass wenn es die hölle gibt auch ein himmel existieren muss.

mit der zeit stabilisierte sich mein leben und mein glauben an gott stärkte sich wieder. bis ich meinen freund kennenlernte, mit dem ich einige diskussionen darüber führte. vorher schon war ich zwar für den glauben, aber gegen die institutionen und schriften. jetzt kam mir der glauben an sich auch unlogisch vor - auch wenn es bei weitem nix negatives sein muss.
jetzt glaube ich auch rein wissenschaftlich nicht mehr daran.

die gefahr die ich im glauben sehe, sind wahrscheinlich tatsächlich die institutionen und schriften. man sollte sich dadurch nicht kontrollieren und ausnutzen lassen. außerdem sollte man nicht aus den augen verlieren immernoch sein eigener "herr" über das leben zu sein.

mit freundlichen grüßen :)
lila

Torelynn
http://www.elfengrau.de
01.02.07
Hallo Lila (schöne Farbe übrigens - und warum so förmlich "mit freundlichen Grüßen")

Danke, das Du mir so erzählt hast, wie es bei Dir war, erinnert mich gleich ein wenig daran, wie es bei mir war, lies doch mal mein Zeugnis auf meiner Homepage (www.elfengrau.de und dann unter "Erlebnisse")

Du hattest keine Fragen - ich schon.
Wie sah Dein Glaube aus - war es ein lebendiger Glaube mit persnlicher Beziehung zu Gott?
Oder war es eher ein traditionell geprägter Glaube - oder nur überhaupt der Glaube "es gibt einen Gott"?

Institutionen bestehen aus Menschen, da gibt es immer welche, die Fehler begehen, aber genauso andere Menschen.
Welche Schriften meinst Du - die Bibel?
Die Wissenschaft beweist übrigens in meinen Augen gar nix gegen Gott :)

Viele Grüße

Torelynn