Deine Berufung ist heilig


Deine Berufung ist heilig

 

                      Gott hat einen Plan für dein Leben

Jeder Christ ist ein Jünger - oder er ist kein Christ (Apg. 11,26). Und jeder Jünger hat eine göttliche Berufung (Joh. 15,16), nicht nur eine allgemeine, den Missionsbefehl (Mt. 28,18-20), sondern auch eine ganz konkrete persönliche Bestimmung.

 

Gottes Wort bezeichnet die Gemeinde als einen Leib, an dem jedes Glied seine bestimmte Funktion hat (1. Kor. 12,12-31).

 

Kein Mensch ist zufällig da.

 

Kein Mensch wurde zufällig errettet.

 

Kein Mensch ist zufällig in der Gemeinde.

 

Gott hat eine Bestimmung für dein Leben und einen Weg, wie du in deine Bestimmung hinein kommst.

 

                         Die Aussagen der Bibel

 

Joh 15,16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, daß ihr hingehet und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er‘s euch gebe.

 

Eph 1,4Denn in ihm (Christus) hat er (Gott) uns erwählt hat vor Grundlegung der Welt ...

 

Eph. 4,1So ermahne ich euch nun..., daß ihrder Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid.

 

2. Tim. 1,9 Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluß und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der zeit der Welt.

 

                Der Zweck unserer Bestimmung: Frucht zur Ehre des Vater

 

1. Frucht der Buße (Mt. 3,8)

 

2. Frucht des Geistes (Gal. 5,22)

 

3. Gottes Verheißungen empfangen (1. Kor.1,20)

 

4. Jünger hervorbringen (Mt. 28,19)

 

5. Bleibende Werke und Dienste hervorbringen (1. Kor. 3,13)

 

                             Wie gehe ich mit meiner Berufung um?

 

1. Ich muß sie kennenlernen

 

2. Ich muß aktiv werden, mich vorbereiten auf meinen Dienst

 

3. Keine Luftschlösser bauen, sondern konkrete praktische Schritte gehen

 

4. Konzentration auf das Wesentliche (2. Tim. 2,4)

 

5. Auf mein Vorwärtskommen achten (1. Tim. 4,14-16)

 

                                 Drei Dienstphasen

 

1. Vorbereitungszeit

Sie ist grundlegend, um den richtigen Dienst auf die richtige Art und Weise in der richtigen Haltung zu tun. Diese Zeit ist keine Ruhezeit. Sondern sie ist bereits Dienst. Jeder Dienst ist eine Vorbereitung auf den nächsten Dienst (“Wer im kleinen treu ist, den wird Gott über größeres setzen." – Lk. 16,10).

 

2. Aktive Phase

Dies ist die Zeit von Saat und Ernte. Beachte, daß nicht alle Frucht sofort aufgeht.

 

3. Übergabephase

Jeder Dienst braucht trainierte Nachfolger, um nicht im Sand zu versickern.

 

Glaube an Gottes “Pro-Vision”

Gott erwartet nichts von uns, was wir nicht tun können. Wenn er uns einen Auftrag gibt, gibt wer uns auch alles, was wir brauchen, um diesen Auftrag zu erfüllen. Er versorgt uns mit allem, was notwendig ist, damit die Vision Realität wird. Er gibt uns:

- Kraft, Mut und Ausdauer durch seinen Geist

- Glauben und Salbung, ebenfalls durch seinen Geist

- Die richtigen Leute an unserer Seite

- Materielle Versorgung

- Die richtigen Gelegenheiten und Möglichkeiten für unseren Dienst

- Durchbrüche

- Frucht

 

                           Die Bedeutung von Wüstenzeiten

Nachdem Jesus getauft wurde, kam der Heilige Geist auf ihn und er war “voll heiligen Geistes” (Lk. 4,1). Es war der Heilige Geist, der ihn 40 Tage in die Wüste führte, wo er vom Teufel versucht wurde. Danach kam er “in der Kraft des Geistes” wieder nach Galiläa (Lk. 4,14).

 

Wüstenzeiten dienen dazu, daß wir geistliche Kraft bekommen. Dies geschieht nicht automatisch, sondern durch unseren Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes. Unser Glaube muß bewährt und gestärkt werden.

 

In Wüstenzeiten lernen wir:

Gehorsam gegenüber Gottes Wort

daß der Teufel von uns weicht, wenn wir ihm widerstehen (vgl. Jak.4,7

auf Gottes Versorgung zu vertrauen (Mt. 4,11)

                          Fragen, die helfen sollen, deine Bestimmung zu finden

 

1. Wonach sehnst du dich ammeisten?

 

2. Was weckt deine Leidenschaft?

 

3. Was empfindest du als selbstverständlich? Welchen Dienst tust duohne Aufforderung

 

4. Wo hast du gute Ergebnisse?

 

5. Welches Zeugnis hast du in deinem Geist? Was glaubst du, ist deineBerufung?

 

6. Welche Berufung sehen reife Christen auf deinem Leben?

 

7. Bei welcher Arbeit spürst du Gottes Frieden?

 

8. Welche Gedanken und Visionen lassen dich nicht mehr los?

 

9. Wo kannst du dich dein Leben lang 100%ig investieren?

 

10. Bei welcher Tätigkeit schließen sich andere dir an?

 

11. Welche Vorbilder hat du? Welche Männer und Frauen Gottes begeisterndich?

 

12. Wo besteht gegenwärtig ein Mangel, ein Bedarf?

 

                                                Vergiß niemals:

1.Gott hat einen Plan für dein Leben!

 

2.Gott zeigt ihn dir, wenn du ihn kennenlernen willst.

 

3.Gott gibt dir Gnade, Kraft und Möglichkeiten, diesen Plan zuerfüllen.

 

                           Komme in deine göttliche Bestimmung!

 

- Betrachte deine Berufung als heilig (2. Tim. 1,9)

- Glaube, was Gott über dich sagt- Schaue nicht auf deine begrenzten Möglichkeiten, vertraue auf Gottes unbegrentzte Möglichkeiten.

- Verspotte nicht deine Träume (vgl. 1. Mose 37f.)

- Löse dich von Verdammnis; bringe alle Schuld vor Gott, tue Buße und glaube das Gott dir vergeben hat.

- Löse dich von Minderwertigkeitsgefühlen, sie sind versteckter Stolz es kommt nicht auf deine Fähigkeiten an,sondern auf Gottes- Fähigkeiten etwas mit deinemLeben zu tun; er erwartet von dir nur Glauben(Hingabe und Gehorsam)

- Erlaube nicht, daß deine Vergangenheit deine Zukunft beherrscht (Luk.9,62)

- Du brauchst nicht Selbstvertrauen, sondern Achtung vor der Berufung und Salbung die Gott dir gegeben hat.

- Trainiere Selbstdisziplin, Mut und Entschlossenheit

- Arbeite an deinem Charakter

- Nimm Prüfungen des Lebens willig an

- Siehe die Menschen, die Gott an deine Seite gestellthat

- Plane den nächsten Schritt

- Säe in deine Zukunft

- Bleibe auf Kurs

 

 

          Sieger ist nicht, wer keine Fehler macht, sondern wer nicht aufgibt – Ed Cole.(vgl. Spr. 24,16)