Finanzkrise

Wohlstand – die richtigen Prioritäten im Leben (Fortsetzung)

Den Reichen dieser Welt gebiete, sich nicht zu überheben und nicht auf ungewissen Reichtum zu vertrauen, vielmehr auf Gott, der alles reichlich zum Genuß uns darreicht. Sie sollen Gutes tun, an guten Werken reich werden, freigebig und mitteilsam sein und also eine feste Grundlage für die Zukunft sich zusammentragen, damit sie für sich das wahre Leben erlangen.
1. Timotheus 6, 17 – 19

Was kann ich in der Finanzkrise machen?

Die Finanzkrise ist im Moment das grosse Thema. Täglich kommen neue Schlagzeilen in den Nachrichten. Die Börse geht runter und dann wieder rauf. Rettungspakete werden geschnürrt. Das Zustandekommen dieser Nothilfe ist so dringend, dass man den Eindruck bekommt, dass sie die Finanzkrise beendet. Doch die Nothilfe bringt nicht die erhoffte Wirkung, obwohl sie einen bedeutenden Beitrag leistet. Ich muss zugeben, dass ich eine gewisse Ratlosigkeit erkennen kann. Da macht es keinen Unterschied, ob jemand Christ ist oder nicht.

Gottes Versorgung in der Finanzkrise

Ein gutes Beispiel wie Gott sein Volk in einer Finanzkrise versorgt finden wir in der Geschichte des Volkes Israel. Daraus können wir viel lernen. Trotzdem können wir keine Formel davon ableiten.

Das Volk Israel war über 400 Jahre in Ägypten in Sklaverei. Schon alleine diese Zeit könnte man für die Israeliten als grosse Finanzkrise bezeichnen. Entweder sie verdienten sehr schlecht oder aber gar kein Geld. Dann erhielten sie von Gott den Auftrag aus Ägypten auszuziehen. Mit ihrem ganzen Hab und Gut zogen sie in eine ungewisse Zukunft.

Zwei Arten, um reich zu werden

Es gibt tatsächlich zwei Arten, wie man reich werden kann. In der Bibel finden wir diese beiden Arten aufgeführt. Dabei ist zu beachten, dass es nicht ähnliche Ansätze sind, sondern zwei komplett verschiedene. Viele Christen haben ein Problem mit Reichtum oder mit Reichwerden. Auch ich war davor nicht verschont. In der Zwischenzeit sehe ich die Dinge aber klarer.

Vertrauen Sie Gott!

Noch letzte Woche haben Finanzexperten gesagt, dass es nun wieder aufwärts gehen könnte. Der Finanzplan in den USA wurde gutgeheissen, doch die Wall Street war skeptisch. Gestern haben wir wieder einmal einen schwarzen Montag gehabt und auch heute schliesst die Schweizer Börse im Minus. Die Frage stellt sich: „Wo führt das hin?“ Wollen Sie eine Antwort von mir? Ich kann Sie Ihnen nicht geben. Als Einzelner haben wir keinen Einfluss auf die Finanzmärkte, doch wir haben einen grossen Einfluss auf uns selbst.

Finanztipp in wirtschaftlich schlechter Lage

Wenn wir die Geschichte von Isaak anschauen, dann würden wir heute sagen, dass es wirtschaftlich nicht gut ausschaut. Tatsächlich war eine Hungersnot ins Land gekommen. Andere Bibelübersetzungen reden von Teuerung. Wenn die Lebensmittel knapp werden, dann gehen die Preise in die Höhe. Darum ist eine Hungersnot immer auch eine Zeit der Teuerung. In diesem Jahr konnten wir schon viele Schlagzeilen lesen, dass die Lebensmittel teurer wurden. Der Preis für Reis schnellte in gewissen Ländern in die Höhe. In anderen Ländern ist es Brot. Auch Europa und die Schweiz bekommt die Teuerung mit.

Der Herr, Ihr Versorger

Heute steht auf der Titelseite von .ch
in grossen Buchstaben: Finanzkrise kostet Tausende von Jobs in der
Schweiz. Wie reagieren Sie auf eine solche Meldung? Entlassung kann
in der heutigen Zeit jeden treffen. Haben Sie Angst, wenn Sie so
etwas lesen? Es macht einen grossen Unterschied, ob ein Gedanke der
Angst hochkommt oder ob Sie tatsächlich Angst haben. Gedanken der
Angst können immer wieder kommen. Wir haben zwei Möglichkeiten
darauf zu reagieren: 1. Wir akzeptieren diesen Gedanken und denken

Wie reagieren wir auf die allgemeine Ratlosigkeit?

Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen, und auf der Erde Bedrängnis der Nationen in Ratlosigkeit bei {And. üb.: vor, wegen} brausendem Meer und Wasserwogen; indem die Menschen verschmachten {Eig. aushauchen, den Geist aufgeben} vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
Luk. 21, 25 – 26

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